Allgemeine Behandlungsinfo und Methoden

Eine Brustverkleinerung kann bei " zu groß" empfundenen Brüsten durchgeführt werden. Während der Operation wird generell auch die dunkle Partie um die Brustwarze ( Aerola) verkleinert.

Frauen mit übergroßen Brüsten leiden oft unter körperlichen und psychischen Beschwerden. Das Gewicht der Brüste wirkt sich negative auf die Schultern aus und bereitet zusätzlich Rückenschmerzen. Außerdem kann es unter der Brust wegen der Schweißdrüsen zu Juckreiz und Hautveränderungen kommen, welche die körperliche Aktivitäten einschränken können. Der Wunsch nach einer Angleichung unterschiedlich großer Brüste wird ebenso an uns herangetragen, wie auch die Korrektur der erschlafften Brust.

Daher bietet eine Brustverkleinerung nicht nur eine ästhetische Lösung, sondern auch eine körperliche Entspannung für den Patienten.

Bei manchen jungen Mädchen können die Brüste zu groß sein, was auch als jungfräuliche Hypertrophie bekannt ist. In diesem Fall kann man diese Operation schon im frühen Alter von 16-17 durchführen.

Da ein Einschnitt unvermeidlich ist, sind nach dem Eingriff Narben sichtbar, jedoch schon nach wenigen Monaten erbleicht die rötliche Farbe und hinterlässt eine weißliche Spur, die kaum sichtbar ist.

Behandlungsmethoden:

Die Operation dauert ca. 2 –- 3 Stunden. Es gibt unterschiedliche Operationstechniken, das hängt vor allem auch von der Größe der Brust ab. Je nach Technik resultieren unterschiedliche Narben. Die Narben können:

  1. senkrecht nach unten und um die Brustwarze verlaufen,
  2. senkrecht nach unten, um die Brustwarze und L-förmig (umgekehrt) zur Seite,
  3. senkrecht nach unten, T-förmig (umgekehrt) und um die Brustwarze (bei stark erschlafften Brüsten).

Im Vorfeld werden die vorgesehen Schnittverläufe durch den Operateur auf die Haut gezeichnet. Dann werden die Schnitte (Hautinzisionen) gesetzt und anschließend Haut und überschüssiges Drüsen- und Fettgewebe entfernt. Die Brustwarzen werden häufig nach oben verlagert. Schließlich wird die Haut unterhalb der Brustwarzen zusammengebracht und die Brust somit geformt. Bevor die Wunden verschlossen werden, werden dünne Drainageschläuche in die Brust eingesetzt, damit das Wundsekret ablaufen kann. Die Drainagen werden nach einigen Tagen entfernt. Unmittelbar nach der Operation wird ein fester Verband angelegt.

Der Eingriff einer Brustverkleinerung und Bruststraffung kann mit ausreichendem Abstand von mindestens sechs Monaten nach Schwangerschaften nebst Stillen durchgeführt werden. Dies müsste jedoch in einem persönlichen Gespräch individuell besprochen werden. Vor einer Verkleinerungsoperation sollte versucht werden, das allgemeine Körpergewicht zu optimieren, da eine stärkere Gewichtsabnahme nach einer Brustkorrektur zwangsläufig zu einer erneuten Erschlaffung der Brüste führen würde.

Wichtige Informationen zum Thema Brustverkleinerung:

Als Raucher sollten Sie mindestens 4 Wochen vor Ihrem Termin Ihren Nikotinkonsum stark einschränken, um das Risiko von Wundrandnekrosen zu verringern. Für die Dauer von 7 Tagen vor der Operation sollten Sie außerdem auf Schmerzmittel wie z. B. Aspirin verzichten, da diese die Blutgerinnung verzögern. Auch Alkohol und Schlafmittel sollten Sie weitgehend meiden.

Die Operation erfolgt unter Vollnarkose und der Patient kann einige Stunden nach dem Eingriff oder am nächsten Tag die Klinik verlassen.

Für eine Brustoperation und die Nachkontrolle reicht insgesamt 1 Woche.

Schon nach einigen Tagen kann der Patient in seinen Alltag zurückkehren, jedoch sollte darauf geachtet werden, 3 Wochen nichts Schweres zu tragen. Nach 4-6 Wochen dürfen wieder sportliche Aktivitäten wie Tennis und Schwimmen fortgeführt werden.

Nach der Operation kann es zu folgenden Komplikationen kommen:

Nachblutungen (selten), auch mehrere Tage nach der Operation (in aller Regel bilden sich Nachblutungen innerhalb weniger Wochen wieder selbständig zurück).

Blutergüsse. Auch diese bilden sich in aller Regel innerhalb weniger Wochen selbständig zurück.

Taubheitsgefühl kann sich durch Schädigung von Hautnerven einstellen. Innerhalb von einigen Monaten kommt es im Normalfall zur vollständigen Wiederherstellung der Empfindungen der Haut. In Ausnahmenfälle kann ein Taubheitsgefühl verbleiben.

Schwellungen im Operationsgebiet. Insbesondere in den ersten drei Tagen nach der Operation kann es im operierten Gebiet zu Schwellungen kommen.

Durchblutungs- und Wundheilungsstörungen sind selten. Es kann dann zur Ausbildung von breiten Narben kommen, die möglicherweise einen Korrektureingriff erfordern, um ein optisch optimales Ergebnis zu erzielen.

Die Ausprägung von Narben ist von Patient zu Patient anlagebedingt unterschiedlich. Bei entsprechender Veranlagung können wulstige, dicke, verfärbte und schmerzhafte Narben (Keloid) enstehen. Solche Narben erfordern manchmal einen Korrektureingriff.

Blutgerinnsel (Thromben) sind selten, können aber zum Verschluss eines Blutgefäßes führen, der lebensbedrohlich werden kann (z. B. Lungenembolie) und auch zum Tod führen kann. Rauchen und die Einnahme der Antibabypille (Kontrazeptiva) sind Faktoren, die die Bildung von Thromben begünstigen.

Überempfindlichkeitsreaktionen auf Betäubungsmittel oder Medikamente können Brechreiz, Juckreiz oder Hautausschlag auslösen. In seltenen Fällen kann es aber auch zu lebensbedrohlichen allergischen Reaktionen kommen, die manchmal bleibende Schäden hinterlassen können.

Die Sensibilität der Brustwarze kann beeinträchtigt werden. Das ist die Folge der notwendigen Durchtrennung von Hautnerven. Diese Störung kann bis zu einem Jahr dauern und verbessert sich in der Regel im Laufe der Zeit.

Bei gestörter Blutversorgung kann die Brustwarze komplett absterben. In diesem Fall wird eine Verpflanzung von dunkel pigmentierter / tätowierter Haut notwendig.

Infektionen der Wunde können zu einer Verzögerung der Wundheilung führen. Zudem kann es zur Ausbildung von Abszessen (Eiteransammlungen) und Nekrosen (Absterben von Gewebe) kommen.

Die Stillfähigkeit kann durch eine Brustverkleinerung oder Straffungsoperation beeinträchtigt werden.

Habe ich Schmerzen nach der Behandlung?

Unmittelbar nach der Operation und während der nächsten Tage werden Sie leichte Schmerzen empfinden. Außerdem wird es, wie nach jedem operativen Eingriff, zu mehr oder weniger starken Schwellungen und Blutergüsse kommen, die sich jedoch im Laufe von mehreren Tagen und Wochen wieder zurückbilden. Auch die Berührungsempfindlichkeit Ihrer Brustwarzen kann nach dem Eingriff zunächst beeinträchtigt sein, und es kann Monate dauern, bis Sie wieder normal empfinden. Das eventuell auftretende Härtegefühl in der neu operierten Brust vergeht nach einigen Tagen.

Welchen Sport darf ich wann nach der OP machen?

Nach einer Brustverkleinerung sollte in der Regel für 6 Wochen Sport vermieden werden. Dieses betrifft insbesondere Sportarten, bei denen eine starke Mitbewegung des Schultergürtels und des Brustkorbes zu erwarten ist. Leichtere Sportarten dürfen bereits 1-2 Wochen früher ausgeübt werden.

Muss ich in Deutschland nach der Behandlung einen Arzt für die Nachuntersuchungen konsultieren?

Wichtig für die Vermeidung von Risiken ist die Wahrnehmung der Kontrolltermine, die Sie in regelmäßigen Abständen wahrnehmen sollten. Der Hausarzt in Deutschland kann eine Nachuntersuchung durchführen

Worauf muss ich vor der OP achten?

Worauf muss ich vor der OP achten?

Als Raucher sollten Sie mindestens 4 Wochen vor Ihrem Termin Ihren Nikotinkonsum stark einschränken, um das Risiko von Wundrandnekrosen zu verringern. Für die Dauer von 7 Tagen vor der Operation sollten Sie außerdem auf Schmerzmittel wie z. B. Aspirin verzichten, da diese die Blutgerinnung verzögern. Auch Alkohol und Schlafmittel sollten Sie weitgehend meiden.

Operation und Klinikaufenthalt

Operation und Klinikaufenthalt

Die Operation erfolgt unter Vollnarkose und der Patient kann einige Stunden nach dem Eingriff oder am nächsten Tag die Klinik verlassen.

Nachkontrollen

Nachkontrollen

Für eine Brustoperation und die Nachkontrolle reicht insgesamt 1 Woche.

Verhalten nach der Operation

Verhalten nach der Operation

Schon nach einigen Tagen kann der Patient in seinen Alltag zurückkehren, jedoch sollte darauf geachtet werden, 3 Wochen nichts Schweres zu tragen. Nach 4-6 Wochen dürfen wieder sportliche Aktivitäten wie Tennis und Schwimmen fortgeführt werden.

Risiken

Risiken

Nach der Operation kann es zu folgenden Komplikationen kommen:

Nachblutungen (selten), auch mehrere Tage nach der Operation (in aller Regel bilden sich Nachblutungen innerhalb weniger Wochen wieder selbständig zurück).

Blutergüsse. Auch diese bilden sich in aller Regel innerhalb weniger Wochen selbständig zurück.

Taubheitsgefühl kann sich durch Schädigung von Hautnerven einstellen. Innerhalb von einigen Monaten kommt es im Normalfall zur vollständigen Wiederherstellung der Empfindungen der Haut. In Ausnahmenfälle kann ein Taubheitsgefühl verbleiben.

Schwellungen im Operationsgebiet. Insbesondere in den ersten drei Tagen nach der Operation kann es im operierten Gebiet zu Schwellungen kommen.

Durchblutungs- und Wundheilungsstörungen sind selten. Es kann dann zur Ausbildung von breiten Narben kommen, die möglicherweise einen Korrektureingriff erfordern, um ein optisch optimales Ergebnis zu erzielen.

Die Ausprägung von Narben ist von Patient zu Patient anlagebedingt unterschiedlich. Bei entsprechender Veranlagung können wulstige, dicke, verfärbte und schmerzhafte Narben (Keloid) enstehen. Solche Narben erfordern manchmal einen Korrektureingriff.

Blutgerinnsel (Thromben) sind selten, können aber zum Verschluss eines Blutgefäßes führen, der lebensbedrohlich werden kann (z. B. Lungenembolie) und auch zum Tod führen kann. Rauchen und die Einnahme der Antibabypille (Kontrazeptiva) sind Faktoren, die die Bildung von Thromben begünstigen.

Überempfindlichkeitsreaktionen auf Betäubungsmittel oder Medikamente können Brechreiz, Juckreiz oder Hautausschlag auslösen. In seltenen Fällen kann es aber auch zu lebensbedrohlichen allergischen Reaktionen kommen, die manchmal bleibende Schäden hinterlassen können.

Die Sensibilität der Brustwarze kann beeinträchtigt werden. Das ist die Folge der notwendigen Durchtrennung von Hautnerven. Diese Störung kann bis zu einem Jahr dauern und verbessert sich in der Regel im Laufe der Zeit.

Bei gestörter Blutversorgung kann die Brustwarze komplett absterben. In diesem Fall wird eine Verpflanzung von dunkel pigmentierter / tätowierter Haut notwendig.

Infektionen der Wunde können zu einer Verzögerung der Wundheilung führen. Zudem kann es zur Ausbildung von Abszessen (Eiteransammlungen) und Nekrosen (Absterben von Gewebe) kommen.

Die Stillfähigkeit kann durch eine Brustverkleinerung oder Straffungsoperation beeinträchtigt werden.

Wichtige Fragen und Antworten:

Wichtige Fragen und Antworten:

Habe ich Schmerzen nach der Behandlung?

Unmittelbar nach der Operation und während der nächsten Tage werden Sie leichte Schmerzen empfinden. Außerdem wird es, wie nach jedem operativen Eingriff, zu mehr oder weniger starken Schwellungen und Blutergüsse kommen, die sich jedoch im Laufe von mehreren Tagen und Wochen wieder zurückbilden. Auch die Berührungsempfindlichkeit Ihrer Brustwarzen kann nach dem Eingriff zunächst beeinträchtigt sein, und es kann Monate dauern, bis Sie wieder normal empfinden. Das eventuell auftretende Härtegefühl in der neu operierten Brust vergeht nach einigen Tagen.

Welchen Sport darf ich wann nach der OP machen?

Nach einer Brustverkleinerung sollte in der Regel für 6 Wochen Sport vermieden werden. Dieses betrifft insbesondere Sportarten, bei denen eine starke Mitbewegung des Schultergürtels und des Brustkorbes zu erwarten ist. Leichtere Sportarten dürfen bereits 1-2 Wochen früher ausgeübt werden.

Muss ich in Deutschland nach der Behandlung einen Arzt für die Nachuntersuchungen konsultieren?

Wichtig für die Vermeidung von Risiken ist die Wahrnehmung der Kontrolltermine, die Sie in regelmäßigen Abständen wahrnehmen sollten. Der Hausarzt in Deutschland kann eine Nachuntersuchung durchführen


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