Ganz egal wo eine Haartransplantation, in Deutschland, Österreich, der Schweiz oder in der Türkei, durchgeführt wird, niemals ist es möglich alle Risiken und Nebenwirkungen bei einer Eigenhaarverpflanzung auszuschließen. 

Auch wenn die Risiken und Haartransplantation Nebenwirkungen im Vergleich zu anderen Schönheitsoperationen verhältnismäßig gering sind, sollte jeder, bevor er sich für eine Haartransplantation entscheidet, gut über die möglichen Risiken und Nebenwirkungen informiert werden.

Bei allen seriösen Anbietern werden die bekannten Risiken einer Haartransplantation im Vorfeld in den Beratungsgesprächen ausführlich besprochen. Außerdem sind die Risiken auf den Homepages veröffentlicht und gut zu erkennen. 

Eine Haartransplantation ist meistens keine medizinisch notwendige Operation und deswegen möchten wir Sie über die bekannten Risiken und Nebenwirkungen informieren.

Welche Nebenwirkungen erwarten mich nach der Haartransplantation?

Wundheilstörungen oder problematische Wundheilung

  • Nach der Operation kann es passieren, dass am Hinterkopf oder in den Bereichen wo Haare verpflanzt worden sind, eine Entzündung in den Wunden entsteht.

  • Dieses Risiko ist gering, weil die entstandenen Wunden nach einer Haartransplantation mit der FUE Methode sehr klein sind und in der Regel sehr gut abheilen.
  • Der OP-Bereich am Kopf ist außerdem ein Bereich, der besonders gut durchblutet ist und somit das Risiko automatisch schon geringer macht, als es bei anderen Körperregionen der Fall ist. 

 

Haartransplantation Narben - Unerwünschte Narbenbildung

  • Das ist leider bei einer Haartransplantation mit der FUT Methode immer der Fall. Alle Patienten haben nach der Operation eine sehr große Narbe am Hinterkopf, die Sie ein Leben lang behalten und deswegen in der Zukunft die Haare am Hinterkopf nie mehr kurz tragen können oder wollen.

  • Sollte eine Haartransplantation nicht fachgerecht und von unerfahrenen Anbietern, unter nicht einwandfreien Bedingungen, durchgeführt werden und die danach entstandenen Entzündungen nicht rechtzeitig behandelt werden, kann sich eine unerwünschte Narbenbildung auf der Kopfhaut bilden.

 

Taubheitsgefühl

  • Taubheitsgefühle kommen nach einer Haartransplantation insbesondre am Hinterkopf öfters vor.
     
  • Dieses Taubheitsgefühl verschwindet in der Regel spätestens nach 3 bis 12 Monaten.

 

Ästhetisch und optisch schlecht aussehende Haartransplantation Ergebnisse 

  • Immer wieder kommt es vor, dass Haartransplantationen von unerfahrenen Ärzten oder nicht dafür ausgebildeten Kräften unfachmännisch durchgeführt werden. Das Ergebnis sieht dann sehr unnatürlich und unschön aus.

  • Das ist für den Patienten mehr als ärgerlich.

  • Leider nimmt die Zahl der Patienten zu, die sich an uns wenden und mit einer zweiten Haartransplantation eine optisch schlecht durchgeführte Haartransplantation korrigieren möchten.

 

Der erwünschte Erfolg bleibt aus

Das hat bei einer Haartransplantation verschiedene Ursachen:

  • Der Patient wurde im Vorfeld nicht ehrlich über die Möglichkeiten einer Haartransplantation aufgeklärt. 

  • Durch den starken Wettbewerb, um Patienten für sich zu gewinnen, werden abenteuerliche Sachen versprochen, die schlichtweg mit einer Haartransplantation nicht zu erfüllen sind.

  • Wir sagen den Patienten immer ehrlich, was er von einer Haartransplantation erwarten darf. In unseren Gesprächen merken wir, dass zwischen Wunschvorstellung und Machbarkeit meistens ein großer Unterschied klafft. Zufrieden sind nur die Patienten, denen von Anfang an deutlich gesagt wurde, was er mit einer Haartransplantation realistisch erreichen kann.

 

 

Leichte bis starke Rötungen in den Bereichen des Eingriffs


  • Ob Rötungen nach einer Haartransplantation vorübergehend entstehen und mit welcher Intensität ist sehr unterschiedlich.

  • Die Rötungen sind von vielen Faktoren abhängig. Wie Rauchen, Stoffwechsel, Hauttyp, Wundheilungstyp, Durchblutungsstärke am Kopf, Lebens- und Ernährungsweise usw.

  • Generell fällt dies natürlich bei hellen Haut-Typen, wie den Europäern, eher auf als bei dunklen Haut-Typen, den Südländern.

  • Diese Rötungen können während des Heilungsverlaufs leicht oder auch sehr stark sein.

  • In der Regel verschwindet alles wieder nach 3 bis 6 Monaten.

  • Bei den Entnahmestellen am Hinterkopf hilft Minoxidil Spray sehr gut. Minoxidil Spray darf aber NICHT in den Bereichen, in denen Haare verpflanzt worden sind, benutzt werden. 
  • Stören die Rötungen den Patienten stark, kann nach 4 Wochen mit Farbstiften in der eigenen Hautfarbe gut kaschiert werden.


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Zu viele verpflanzte Haarwurzeln überleben nicht

  • Dieses Risiko steigt sehr stark, wenn die Haartransplantation nicht fachgerecht durchgeführt wird. 

  • In ganz seltenen Fällen können viele Haarwurzeln, auch wenn es eine fachmännisch gut durchgeführte Behandlung war, trotzdem aus individuellen Gründen nicht überleben.

  • Werden zu viele Grafts oder follikuläre Einheiten pro Quadratzentimeter verpflanzt, steigt das Risiko bei der Haartransplantation, dass die verpflanzten Haarwurzeln nicht überleben. 

 

Pickel-Bildung nach einer Haartransplantation

  • Bei Patienten mit fettiger Haut kommt es häufiger vor und ist normal. 

  • Sollten es dem Patienten zu viele werden, ist eine Therapie mit Antibiotikum angemessen.

  • Bilden die Pickel großflächige Akne, dann ist folgendes zu empfehlen: Sie piksen die Pickel mit einer sterilen Nadel leicht an, damit der Eiter raus kommt und sich der Druck auflösen kann.

 

Um die oben aufgeführten Haartransplantation Risiken und Nebenwirkungen möglichst gering zu halten, sollten Sie:

 

  • Sich im Vorfeld einer Haartransplantation sehr gut informieren und Beratungsgespräche mit den Anbietern führen. Sie werden bei den Beratungsgesprächen schnell merken, wie gut Sie informiert werden können und wie man auf Ihre Fragen und Bedenken eingeht. Diese Gespräche im Vorfeld sind sehr wichtig für Ihr gutes Gefühl und helfen Ihnen zu entscheiden, ob Sie bei einem seriösen und ehrlichen Anbieter gelandet sind oder nicht.

  • Für Ihre Haartransplantation vertrauen Sie bitte nur sehr erfahrenen Fachärzten.

  • Stellen Sie sicher, dass die Haartransplantationen nur in voll ausgestatteten Krankenhäusern, die international zertifiziert sind, durchgeführt werden.

  • Halten Sie sich unbedingt vor und nach einer Haartransplantation an die Vorgaben und Empfehlungen Ihres Facharztes.

 

Wir führen die Haartransplantationen in Istanbul nur mit sehr erfahrenen Fachärzten und nur in sorgfältig ausgesuchten, international zertifizierten Krankenhäusern durch. Außerdem führen wir alle Eigenhaarverpflanzungen in der Türkei immer mit der FUE Methode und PRP Eigenblut-Therapie zusammen durch. Dadurch versuchen wir die Haartransplantation Nebenwirkungen so gering wie möglich zu halten.

Für den erwünschten Erfolg begleiten wir den Heilungsprozess nach einer Haartransplantation in der Türkei mit. 

Dafür verlangen wir wöchentlich Bilder von unseren Patienten und lassen diese in der Klinik immer wieder begutachten und gegebenenfalls machen wir Empfehlungen zur Verbesserung.


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